(Frischzellen-) Mitochondrien-Extrakt-Therapie

 "Gleiches heilt gleiches ...."

(Professor Niehans, Entdecker und Gründer der Frischzellentherapie)

Die erste Frischzellentherapie wurde von dem Schweizer Chirurgen Professor Niehans am 1. April 1931 durchgeführt. Eine lebensbedrohlich an einem Versagen der Nebenschilddrüse erkankte Patientin, bei der aufgrund schwerster Muskelkrämpfe keine Drüsenverpflanzung mehr vorgenommen werden konnte, injizierte er kleinste Bestandteile einer tierischen Nebenschilddrüse in Kochsalzlösung in den großen Brustmuskel. Zu allem Erstauen erholte sich die Patientin rasch und sofort nach dieser ersten Frischzelleninjektion.
Damit begründete Professor Niehans mit dieser bahnbrechenden Entdeckung eine bis dahin nicht bekannte Heilmethode durch die Nutzung eines bio-logischen Prinzips:
Die Regeneration mittels Zellmaterials jugendlicher Spendertiere.
Aufgrund der möglichen Gefahr, dass die injizierten Frischzellen doch eine Abwehrreaktion des Immunsystems hervorrufen können, wurden die Frischzellentherapie nicht mehr genehmigt. Das erfolgreiche Wirkprinzip "Gleiches heilt gleiches..." von Professor Niehans besteht aber weiterhin.

Moderne "Frischzellentherapie"

Die moderne Form der Frischzellentherapie sind die die Gabe von Mitochondrien-Extrakten. Bei diesen handelt es sich um nicht mehr komplette Zellen, sondern um "klein-geschredderte" Zellbestandteile inclusive der wichtigen Mitochondrien dieser Zellen von Spendertieren. Entfernt werden bei diesem Vorgang die Zellhüllen mit möglichen Antigenen, die für die Abwehrreaktion bei den Frischzellen verantwortlich sind. Aufgrund der bio-logischen Evolutionsgeschichte sind die innerhalb der Zellen ablaufenden Prozesse in der Natur von Menschen und Säugetieren sehr ähnlich. Aus diesem Grunde werden die Mitochondrienextrakte aus Zellen von gesunden Tieren gewonnen. 

Ein "neues" altes Verfahren

Schon früher hat man gerne und sehr erfolgreich mit bestimmten Zellextrakten (z.B. Frischzellen, Thymus u.a.m.) chronisch kranke Menschen therapiert. Viele dieser Verfahren sind allerdings in den letzten Jahren/Jahrzehnten nicht mehr zugelassen worden, aus welchen Gründen auch immer.
Organ- und Mitochondrienextrakte werden nun wieder seit einigen Jahren in der Therapie eingesetzt und sind seit 2009 eine offiziell anerkannte Begleitmaßnahme im Rahmen der Cellsymbiosistherapie. Mit diesen Extrakten, die in den Gesäßmuskel injiziert werden, werden dem Organismus körpernahe Substanzen zugeführt, z.B. Phospholipide und Mitochondrienanteile.
Das Ziel dieser Therapie ist es, die Mitochondrien in der Struktur und in der Funktion zu verbessern. Gleichzeitig erfahren aber auch andere Zellbestandteile (wie z.B. der Zellkern) eine Verbesserung in Struktur und Funktion. Die Präparate sind Kombinationspräparate, d.h. sie bestehen aus unterschiedlichen Organanteilen wie Thymus, Schilddrüse, Gehirn, Herz, Knorpel, Bindegewebe, Mesenchym, Hoden u.a. sowie um Vitaminzugaben. Mit den Vitaminzugaben bewirkt eine höhere Verfügbarkeit der Mitochondrienextrakte.

Folgende Präparate stehen in der Praxis zur Verfügung:

Name des Mitochondrien-Extraktes

Zusammensetzung

Anwendung

Aufbaukur für die Frau

Hirn-Peptide, Thymus-Peptide, Milz-Peptide, Ovar-Peptide, Placenta-Peptide, Herz-Peptide, Vitaminmischung

Bei allgemeinen Erschöpfungszuständen - Stimmungsschwankungen - klimakterischen Beschwerden - hormonelle Depression -Wechseljahrsbeschwerden - Antriebslosigkeit

Aufbaukur für den Man

Hirn-Peptide, Thymus-Peptide, Milz-Peptide, Hoden-Peptide, Plazenta-Peptide, Herz-Peptide, Prostata-Peptide, Arterie-Peptide, Vitaminmischung

Allgemeine Erschöpfungszustände - zur Unterstützung in Stress-Situationen - Antriebslosigkeit - Vitalisierung für Sportler ? sexuelle Schwäche - Prostatadysfunktion

Arthrose-/Knochen-Komplex

Knorpel-Peptide - Dermis-Peptide - Bindegewebs-Peptide - Muskelpeptide - Ascorbinsäure - Vitaminmischung

Vorbeugung degenerativer Gelenkerkrankungen - Vorbeugung des Knochenabbaus - bei Gelenk- und Knochenverschleiß

Immun-Komplex

Thymus-Peptide, Stammzellen-Peptide, Milz-Peptide, Hirn-Peptide, Leber-Peptide, Nebennieren-Peptide total, Schilddrüsen-/Nebenschilddrüsen-Peptide, Knochenmark-Peptide, Ascorbinsäure, Vitaminmischung

Bei häufig wiederkehrenden Infekten - Vorbeugung vor Erkältungskrankheiten - Balancierung des Immunsystems - begleitend zur Tumortherapie, vor allem chemo- und strahleninduzierte Leukopenie - Allergien

ZNS-Komplex

ZNS - Stammzellen - Placenta - Vitaminmischung

Morbus Alzheimer - Morbus Parkinson - Depressionen - vegetative Erschöpfung - Schlaganfallnachbehandlung - Schlafstörungen

Verdauungs-Komplex

Leber - Verdauungstrakt (Dünn-/Dickdarm) - Pankreas - Magen - Vitaminmischung

Jegliche Form der Verdauungsstörung - "leaky-gut"-Syndrom - Gluten-/Laktose-/Fruktose-Unverträglichkeit - Gastritis - Pankreatitis - Colitis - Hepatitis - bei häufig wiederkehrenden Infekten

Augen-Komplex

Sehnerv - Aufapfel - Stammzellen - Mesenchym - Placenta - Vitaminmischung

Maculadegeneration - grauer und grüner Star - Alterssehschwäche - trockenes Auge - Netzhautablösung im Anfangsstadium - Retinopathie

Ohr-Komplex

Innen-Ohr - Leber - Niere - Stammzellen - Dünndarm - Vitaminmischung

Akuter und chronischer Tinnitus - Hörschwäche - Folgen von Horsturz - rezidivierende Mittelohrentzündungen - beginnende Otosklerose