Podo-Orthesiologie

- Podo = Fuß
- Orthesiologie = die Lehre, etwas ins Gleichgewicht zu bringen

Durch angeborene oder erworbene Abweichungen der Haltung werden Wirbelsäule und auch andere Gelenke falsch belastet. Häufig führt das zu starken Schmerzen im Rücken und einer Reihe weiterer Störungen und Beschwerden.
Durch die Wiederherstellung der richtigen Körperhaltung kann das beschwerdefreie Zusammenspiel der einzelnen Gelenke und Wirbelkörper erreicht werden.

Das Besondere der Podo Sohle:

1.   Die Podo Sohle ist eine ganzheitliche Therapie, bei der die Füße die Basis sind.

2.   Sie stimuliert die Fußmuskulatur und somit den ganzen Körper bis zum Kiefergelenk.

3.   Sie löst etliche Verspannungen und aktiviert die Beweglichkeit des Körpers.

4.   Sie verhindert den Rückfall in alte Bewegungs- und Haltungsmuster.

5.   Sie ist wesentlich dünner als herkömmliche orthopädische Einlagen, kann daher in jedem Schuh getragen werden.

6.   Sie schickt ihren Fuß nicht frühzeitig ins (Fuß)Bett.

Prinzip

Körperhaltung und die Form der Füße haben unmittelbaren Einfluß auf An- und Entspannung der Muskulatur. In der Muskulatur und in den Sehnen befinden sich Nervenzellen. Diese Propriozeptoren registrieren jede Druckänderung der Fußsohle. Das Zenrale Nervensystem verarbeitet den Reiz und gibt eine Rückmeldung an die statische Muskulatur. Hierauf erfolgt eine Muskelreaktion, die sich sowohl positiv als auch negativ auswirken kann. Die Podo-Orthesiologie versucht, die statischen Probleme zu beheben und eine positive Veränderung zu erreichen. Hierzu wird dem Patienten und seinem Fuß eine propriozeptive Podo Sohle angefertigt. Der Körper paßt sich sehr schnell an die positive Veränderung an. Der individuelle Fußabdruck gibt genaue Auskunft über akute Haltungsabweichungen, die durch die speziell angefertigte Podo Sohlen in kürzester Zeit ausgeglichen werden.

Ablauf einer podo-orthesiologischen Behandlung

  1. Anamnese: Das Beschwerdebild wird erstellt
  2. Untersuchung von Hals,-Brust- Lendenwirbelsäule, Becken, Beinlängendifferenz und Füße werden gemessen.
  3. Körperhaltung im Stehen und in Bewegung wird überprüft.
  4. Mit dem Podografen wird ein aktiver Fußabdruck erstellt.
  5. Ein Podoskop (Fußspiegel) macht die Fußsohle sichtbar. Der Therapeut interpretiert die Druckpunkte.
  6. Die Rezeptoren in der Fußsohle werden durch Reizungen von Korkplättchen, die an spezielle Stellen unter den Fuß geschoben werden,    beeinflusst. Der Körper reagiert direkt über Muskelketten von den Füßen bis zum Kopf - innerhalb von Sekunden.Der Patient registriert sofort eine körperliche Veränderung.
  7. Zur Korrektur wird die Podo Sohle angefertigt, die täglich in jedem Schuh getragen wird (ohne Fußbett!)
  8. Kontrolluntersuchungen (nach 6 Wochen) dienen Korrekturen an der Sohle und damit einer Angleichung an die geänderte Statik.
  9. Ist die optimale Statik erreicht und der Patient schmerzfrei, entfallen weitere Korrekturen.
  10. Nach der podo-orthesiologischen Behandlung folgt oftmals noch eine osteopathische/chiropraktische o.ä. Behandlung, um akute Blockaden, Verspannungen, Verklebungen oder Distorsionen zu lösen und lindern zu können.

Wann hilft die Podo Sohle?

  • Bandscheibenproblemen
  • Beckenschiefstand/ Beckenverwringung
  • Beinlängendifferenz
  • Bewegungseinschränkungen und Schmerzen
  • Skoliosen und Kyphosen
  • Schulter und HWS Verspannungen
  • Kiefergelenk-Fehlstellungen
  • Knie- und/ oder Hüftarthrosen
  • Instabilität der Fußgelenke/Kniegelenke
  • Hallux Valgus
  • Leichter Fußfehlbildung
  • Schmerzen im (Vor)Fuß
  • Fersensporn

Was können Sie tun?

Die podoorthesiologische Behandlung ist nur dann erfolgreich, wenn die Sohle den ganzen Tag getragen wird. Also auch in Haus- oder Sportschuhen. Für die unterschiedlichen Schuhformen sind entsprechende Sonderanfertigungen möglich. Generell sollte der Fuß genügend Platz haben, um sich frei bewegen zu können. Die Absatzhöhe sollte 4cm nicht überschreiten. Ein vorhandenes Fußbett im Schuh ist zu entfernen. Sobald die Beschwerden nicht mehr auftreten und sich die Körperhaltung optimiert hat, kann der Patient nach Rücksprache mit dem Therapeuten künftig auf den Gebrauch der Sohle verzichten.

Unterstützende Behandlungen

Bei akuten Schmerzen (Nacken, Hüfte, Knie) oder nach Operationen mit Narbenstörungen ist es ratsam, unterstützende Behandlungen durchführen wie z.B. Chiropraktik, Neuraltherapie, Osteopathie. Ziel solcher Therapie ist, es blockierte Gelenke zu lösen, Narben-Störfelder aufzulösen und so schneller eine allgemeine Besserung zu erreichen.

Wann findet Podo-Orthesiologie ihre Anwendung?

1. Bei Disharmonie und Fehlstellungen der Wirbelsäule wie z.B.:

  • Bandscheibenproblemen
  • Beckenschiefstand/Beckenverwringung
  • Funktionelle Beinlängendifferenz
  • Bewegungseinschränkungen und Schmerzen
  • Morbus Bechterew (Nervenkrankheit)
  • Morbus Scheuermann (Wachstumsstörung)
  • Skoliosen (seitliche Verbiegung WS)
  • Kyphosen (Krümmung der WS)

2. Bei Beschwerden der unteren Extremität wie z.B.:

  • Knie- und/oder Hüftarthrosen
  • Coxa anteverta, Coxa valga (Hüftgelenk-Fehlstellung)
  • Instabilität der Fußgelenke/Kniegelenke

3. Bei Fußproblemen wie z.B.:

  • Hallux Valgus (Abknicken der Großzehe)
  • Mortonsche Neuralgie (Eingeklemmter Nerv im Vorfuß)
  • Leichte Fußfehlbildung wie Pes Avatus (langer 2.Zeh)
  • Schmerzen im (Vor)Fuß
  • Fersensporn
  • Tarsaltunnelsyndrom (Nervenirritation am Fuß

4. Bei Schulterbeschwerden

  • Von Bewegungseinschränkung bis zu Schmerzen

 

 

Ablauf einer Podo-orthesiologischen Behandlung:

1. Nach einer allgemeinen Untersuchung erstellt der Podo-Orthesiologe mithilfe eines Stempelkissens einen Blaudruck von den Füßen des Patienten (Podotrack).

2. Der Patient stellt sich auf einen Spiegelkasten (Podoskop). Der Behandler beurteilt die Belastung der Fußsohle.

3. Der Behandler tastet die Spannung verschiedener Muskeln ab und lässt dazu spezifische Bewegungen durchführen. Diese zeigen, wie harmonisch das Zusammenspiel von Muskeln und Bewegung ist.

4. Kleine 1-2 mm dicke Korkplättchen werden nun an speziellen Stellen unter den Fuß geschoben. Sie beeinflussen die Sensoren im Muskel. Der Körper reagiert direkt über Muskelketten von den Füßen bis zum Kopf - innerhalb von Sekunden. Der Patient registriert sofort eine körperliche Veränderung.

5. Die untergelegten Korkplättchen werden im Blaudruck exakt eingezeichnet und anschließend in eine dünne Ledersohle eingearbeitet.

6. Die maßgefertigte Podosohle soll täglich in jedem Schuh getragen werden (ohne Fußbett!)

7. Nach der podo-orthesiologischen Behandlung folgt oftmals noch eine osteopathische- /chiropraktische oder naturheilkundliche Behandlung, um akute Blockaden, Verspannungen, Verklebungen oder Distorsionen zu lösen und lindern zu können.

Das Besondere der Podosohle gegenüber handelsüblichen Orthopädischen Einlagen:

  • Die Podosohle ist eine ganzheitliche Therapie, bei der die Füße die Basis sind
  • Die Podosohle stimuliert die Fußmuskulatur und somit den ganzen Körper
  • Sie löst etliche Verspannungen und aktiviert die Beweglichkeit des Körpers
  • Sie ist mobil, von der Ferse bis zu den Zehen, behindert daher nicht die Beweglichkeit des Fußes
  • Sie verhindert den Rückfall in alte Bewegungs- und Haltungsmuster
  • Sie ist wesentlich dünner als herkömmliche orthopädische Einlagen, kann daher in jedem Schuh getragen werden
  • Sie schickt ihren Fuß nicht frühzeitig ins (Fuß)Bett

Neben der normalen individuell angefertigten Podosohle können spezielle Einlagen bestellt werden: Sport, Diabetis, spezifische Fußprobleme, bestimmte Formen von Fußfehlstellungen z.B. durch Spasmen, Kinderlähmung oder Unfall.