Schmerz- und Triggerpunkt-Osteopraktik®

 

Die IGTM Schmerz- und Triggerpunkt Osteopraktik® oder Trigger Stoßwellentherapie (TST) ist eine ganzheitliche von Dr. Wolfgang Bauermeister entwickelte Schmerztherapie, die Schmerzen ohne Spritze und Chemie lindern kann.

Dr. Bauermeister erkannte, dass myofasciale Triggerpunkte (Auslöser), Muskelfaserverklebungen, Muskelverklebungen und Fascienverklebungen die Ursache für die häufigsten Schmerzen und Beeinträchtigungen sind. Er stellte fest, dass der Trigger sehr häufig Ursprung des Schmerzes oder der Auslöser für Beeinträchtigungen an entfernten Stellen des Körpers ist. Der speziell ausgebildete Arzt oder Fachtherapeut für IGTM Schmerz und Trigger-Medizin und OSTEOPRAKTIK® ist aufgrund seiner Ausbildung und den diagnostischen Mitteln in der Lage, die heimtückischen Schmerzauslöser zu finden und aufzulösen.
Selbst Schmerzen und Bewegungseinschränkungen über Jahre und Jahrzehnte können auf diese Weise mit der Schmerz- und Triggerpunkt OSTEOPRAKTIK® per Stoßwelle aufgelöst werden.

Die Schmerz- und Triggerpunkt Osteopraktik® kann helfen, wo andere Therapien versagen.

Die Methode ist so erfolgreich, weil statt der Symptome die Ursachen der Schmerzen erkannt und behandelt werden. Ob Rücken-, Kopf- oder Gelenkschmerzen ? eines haben sie alle gemeinsam: Wenn sie durch Trigger verursacht werden, kann Druck sie beseitigen. Dieser heilsame Druck wird mit Stoßwellen erzeugt. Die Wirksamkeit der Trigger-Osteopraktik konnte in Studien nachgewiesen werden. Unterstützung erhielt Dr. Bauermeister dabei von der Universität Witten/Herdecke. Schon nach 4 Behandlungen wurden bei über 85 % der Patienten erste Erfolge beobachtet. Das ist umso bedeutsamer, weil zuvor sämtliche Patienten als hoffnungslos eingestuft waren! Mit der Schmerz- Triggerpunkt Osteopraktik® können auch hartnäckigste chronische Schmerzen erfolgreich behandelt werden. Die Trigger-Stoßwellen-Therapie TST wurde schon im Jahr 2000 von Dr. Bauermeister entwickelt und findet zunehmende Verbreitung bei Ärzten, Heilpraktikern und Physiotherapeuten.

Die Bedeutung der Muskel-Triggerpunkte

Die entscheidende Ursache für die Entstehung und Chronifizierung von Schmerzen ist eigentlich in muskulären "Triggerpunkten" zu suchen. Triggerpunkte sind kranke Muskelfasern, deren Stoffwechsel aufgrund einer gesteigerten neuro-muskulären Überaktivität gestört ist. Es werden ständig Signale zur Muskelkontraktion an einzelne Muskelabschnitte gegeben, wodurch eine "Energiekrise" ausgelöst wird. Deshalb bleiben die Muskelfasern solange verkürzt und verdickt, bis sich durch eine geeignete Therapie die Durchblutung wieder normalisiert. Bis zu diesem Zeitpunkt, der nicht selten Jahrzehnte andauern kann, setzen sie den Muskel unter Spannung. Die Folgen: Schmerzen, Verspannungen, Verhärtungen, Einschränkung der Leistungsfähigkeit, Anfälligkeit für Verletzungen.

 

X = Triggerpunkt Rot = Schmerzausbreitung

Treffen Stoßwellen auf Trigger, ziehen sich die verknoteten Muskelfasern plötzlich zusammen und erwachen förmlich zu neuem Leben. Der Muskel wird wieder elastisch und dehnbar und findet zu seiner alten Kraft zurück. Entzündungssubstanzen (Zytokine genannt), aber auch einer der wichtigsten Schmerzauslöser Substanz P (P = Pain =Schmerz) werden aus dem Trigger beseitigt.

Entzündungsfördernde Faktoren wie eine Gewebsübersäuerung, Statik- oder Haltungsprobleme müssen erkannt und korrigiert werden, um eine umfassende und dauerhafte Besserung zu erreichen.

Die Trigger-Osteopraktik kann mehr als nur Schmerzen lindern - sie kann durch ihren ganzheitlichen Ansatz eine nicht geahnte Verbesserung der Lebensqualität bewirken.

Was sind Trigger?

Trigger sind dauerhaft verkürzte und geschwollene Muskelfasern. Sie sind als harte Stränge oder Knoten in der Muskulatur tastbar und können sich über Jahre bilden, meist durch Überanstrengung oder durch Verletzungen. Da Skelett und Muskulatur ein Ganzes bilden, ziehen diese Faserverdickungen schließlich auch den Knochen in Mitleidenschaft. Das heißt, die Trigger beginnen wie ein überspanntes Seil am Knochen zu ziehen. Auf diese Weise gelingt es ihnen, über den Sehnenansatz Gelenke ungleichmäßig zu belasten und sogar Wirbel in Fehlstellungen zu bringen.

Was bewirken Trigger?

In der Folge treten häufig diffuse Schmerzen des Bewegungsapparates auf. Die häufigsten Diagnosen: Bandscheibenvorfälle, Blockaden oder andere Gelenkschäden, wie Abnutzungen oder Arthrose. Sie alle müssen mehrheitlich muskulären, durch Trigger verursachten Funktionsstörungen am Skelettsystem zugeschrieben werden. Sind diese Beschwerden durch Trigger ausgelöst, lassen sie sich durch schulmedizinische Methoden meist nicht wirkungsvoll behandeln.

Wie können Trigger diagnostiziert werden?

Trigger bilden sich nicht an dem Ort, wo die Schmerzen auftreten und können weder durch Röntgenaufnahmen, noch durch Computer- oder Kernspintomographie erkannt werden. Daher ist vor Therapiebeginn eine ausführliche Diagnostik unerlässlich. Dabei sollen Triggerpunkte lokalisiert und Ursachen für deren Bildung gefunden werden. Die Messung der Gelenkbeweglichkeit sowie der Körperstatik sind dabei die wichtigsten Diagnosemittel. Die diagnostischen Methoden der Trigger-Medizin ermöglichen genaueste Messungen am Körper und sind unabdingbare Voraussetzung für eine gezielte Therapie.

Die Triggerpunkt-Stoßwellen-Therapie erlaubt eine besonders schonende und wirkungsvolle Behandlung von Triggerpunkten. Sie kommt ohne Einsatz von Medikamenten aus und ist ebenfalls frei von Nebenwirkungen. Damit ist die TST eine risikoarme und sehr effektive Alternative zu herkömmlichen Behandlungsmethoden.

Die Stoßwellen bewirken, dass die Auflösung des Triggers einsetzt. Der Muskel wird sofort länger und entspannt sich. Damit beruhigt sich der Trigger und sendet keine Schmerzsignale mehr an den Körper und dem Patienten geht es spürbar besser. Bei der Behandlung wird die Durchblutung gesteigert. Der Trigger löst sich allmählich auf. Der Schmerz weicht. Selbst jahrzehntelang bestehende Beschwerden beginnen sich bereits nach der ersten Behandlung zu bessern.

Der Besitz eines Stosswellengerätes heißt nicht gleichzeitig die Fähigkeit zur Triggerbehandlung nach Dr. Bauermeister oder der IGTM Schmerz- und Triggerpunkt Osteopraktik® zu haben.
Therapeuten nach Dr. Bauermeister oder der IGTM sind zertifiziert und verfügen über die entsprechenden, der Diagnose dienlichen, Untersuchungsgeräte.
Noch zahlen die gesetzlichen Krankenkassen die Behandlungskosten nicht, lediglich die privaten Kassen tun dies. Die Trigger-Stoßwellentherapie kostet pro Sitzung zwischen 120 und 200 Euro. Doch reichen oft schon wenige Sitzungen, um Schmerzgeplagten ihre Bewegungsfreiheit zurück zu geben.

Literatur:

Der Ratgeber "Schmerzfrei durch Trigger - Osteopraktik" wurde von Dr. Wolfgang Bauermeister verfasst. Es ist erhältlich in jeder Buchhandlung zum Preis von ? 12,95


Die Beschreibung bezieht sich auf einen aktuellen Artikel im Deutschen Ärztblatt 2008 von:
Prof. Siegfried Mense,
Institut für Anatomie und Zellbiologie
der Universität Heidelberg

Mense S. Muskelschmerz: Mechanismen und klinische Bedeutung. Deutsches Ärzteblatt. 2008; 105:214-20.

Dieser Artikel ist als pdf im Internet erreichbar unter:
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/pdf.asp?id=59409

Weitere Veröffentlichungen von Prof. S. Mense:

Mense S.: Besonderheiten des Muskelschmerzes im Vergleich zum Hautschmerz. Orthopädische Praxis. 2005; 41:410-5.

Mense S.: Mechanismen der Chronifizierung von Muskelschmerz. Orthopäde. 2004; 33:525-32.

Simons DG, Mense S.: Diagnose und Therapie myofaszialer Triggerpunkte. Schmerz. 2003; 17:419-24.